Saunafass Joris

4.499,00 

Ausführung
ohne Terrasse
ohne Terrasse
0,00 
mit Terrasse
mit Terrasse
499,00 
Farbe
Beige
Beige
0,00 
Grau
Grau
0,00 
Ebenholz
Ebenholz
0,00 
Teak
Teak
0,00 
Hasel
Hasel
0,00 
Shou Sugi Ban
Shou Sugi Ban
799,00 
Türglas
Klar
Klar
0,00 
Bronze
Bronze
49,00 
Schwarz
Schwarz
99,00 
Vollverspiegelt
Vollverspiegelt
149,00 
Innenbänke
Espe
Espe
0,00 
Schwarzerle
Schwarzerle
0,00 
Thermo-Espe
Thermo-Espe
299,00 
Saunaofen
Saunaofen elektrisch mit integrierter Steuerung 9 kW 2B
E-Ofen 9 kW | integrierte Steuerung
519,00 
Elektro-Ofen | externe Steuerung
E-Ofen 9 kW | externe Steuerung
659,00 
E-Stand-Ofen 9 kW | integrierte Steuerung
E-Stand-Ofen 9 kW | integrierte Steuerung
699,00 
Stand-E-Ofen 9 kW | externe Steuerung
E-Stand-Ofen 9 kW | externe Steuerung
1.479,00 
HarviaM3Set
Harvia M3 16,5 kW | Kamin Dachdurchführung
1.149,00 
Lieferung
Bausatz
Bausatz
0,00 
Montiert
Montiert
999,00 
Artikelnummer: CE-Jonis-LW Kategorie: Schlagwörter: , , ,

Beschreibung

Die Joris Sauna vereint markantes Design mit unvergleichlichem Raumgefühl. Ihre elegante, fassförmige Silhouette und das minimalistische Äußere benötigen nur eine kompakte Stellfläche, während im Inneren ein überraschend großzügiger und vollwertiger Saunaraum auf 4–6 Personen wartet. Ein Meisterwerk der Effizienz, das sich harmonisch in jedes Umfeld einfügt.

Traditionelle Form, moderne Leistung

Die klassische zylindrische Fasskonstruktion ist nicht nur ein Blickfang, sondern auch hochfunktional:

  • Optimale Wärmezirkulation: Die Naturholzdauben sorgen für eine effiziente und gleichmäßige Verteilung der Hitze.
  • Schnelles Aufheizen: Der natürliche Luftstrom im Zylinder ermöglicht ein zügiges Erreichen der Wunschtemperatur.
  • Klassisches Banklayout: Das mehrstufige Liegesystem aus Lindenholz bietet komfortablen Platz und ist ideal auf die kompakte Thermokammer abgestimmt.

Abmessungen: Grundfläche 2,28 m × 2,348 m | Höhe 2,438 m

Ihre Sauna. Ihr Stil. Ihre Oase.

Die Joris wird zur persönlichen Wohlfühlwelt, denn wir bieten Ihnen umfassende Individualisierung – von der Hülle bis ins Herzstück.

Die Wahl des Holzes: Bestimmen Sie Charakter und Look.

    • Klassische Fichte: Für einen hellen, natürlichen und zeitlosen Sauna-Charme.
    • Shou Sugi Ban: Eine spektakuläre, verkohlte Oberfläche in tiefem Schwarz für eine dramatische Textur und extreme Witterungsbeständigkeit.

Die Liegeflächen: Pure Haptik.

Standardmäßig verwenden wir glattes, leichtes Lindenholz. Auf Wunsch individualisieren Sie mit:

  • Schwarzerle
  • Espe
  • Thermo Espe (Premium)

Jedes Holz bietet ein einzigartiges Gefühl, Maserung und Wärmeleitverhalten.

 

Das Finish: Passend zu Ihrem Zuhause.

  • Natürliches Öl: Betont die Schönheit der Holzmaserung.
  • Lackierter Anstrich: Für einen modernen, raffinierten Look in eleganten Farben wie Beige, Grau, Ebenholz, Teak oder Haselnuss. Alle Beschichtungen sind hochwertig und witterungsbeständig.

Die Verglasung: Setzen Sie lichtvolle Akzente.

Wählen Sie Ihre bevorzugte Glastönung: völlig klar, edles Bronze, dezentes Grau oder vollverspiegelt.

Das Herzstück: Die Wärmequelle.

Entscheiden Sie sich zwischen der sauberen und leistungsstarken Elektro-Heizung oder dem urigen, sinnlichen Erlebnis eines holzbeheizten Ofens inklusive Schornstein.

 

Der Aufbau: Flexibel für Ihre Situation.

    • Bausatz-Lieferung: Ideal bei beengten Zugangsverhältnissen, zur Montage vor Ort.
    • Komplett montiert: Geliefert als fertiges, sofort startbereites Erlebnis mit minimalem Aufwand für Sie.

Die Joris Sauna ist mehr als nur ein Wellness-Produkt. Sie ist die perfekte Symbiose aus markanter Ästhetik und funktionalem Freiraum – ein ganz persönlicher Rückzugsort, der exakt Ihren Vorstellungen entspricht. Investieren Sie in Ihr persönliches Wohlfühlritual.

Gestalten Sie Ihre individuelle Joris Sauna.

Die japanische Kunst der gebrannten Holzveredelung

Shou Sugi Ban (焼杉板), auch bekannt als Yakisugi, ist eine traditionelle japanische Technik zur Oberflächenbehandlung von Holz durch kontrolliertes Verkohlen. Der Name setzt sich aus den japanischen Wörtern „Sugi“ (Zeder, da ursprünglich japanische Zypresse verwendet wurde) und „Yaku“ (brennen, anbrennen) zusammen. Wörtlich übersetzt bedeutet es also „gebrannte Zeder“.

Historische Ursprünge

Die Methode entstand vor mehreren hundert Jahren in Japan aus pragmatischen Gründen: Man entdeckte, dass das gezielte Anbrennen der Holzoberfläche deren Haltbarkeit erheblich steigert. Das verkohlte Holz wurde traditionell für die Verkleidung von Fassaden, für Dachschindeln und Zäune verwendet, besonders in Regionen mit hoher Feuchtigkeit und salzhaltiger Meeresluft, wo es dem Verfall und Insektenbefall hervorragend standhielt.

Der Prozess

Das Verfahren ist überraschend simpel, erfordert jedoch Präzision:

  1. Das Verbrennen: Holzplanken werden zu einem Dreieck oder Quadrat aufgestellt und oben zusammengebunden, sodass ein Kamin entsteht. Das Innere wird entzündet, und die Flamme verkohlt die Innenflächen der Planken.
  2. Das Löschen: Nachdem die gewünschte Verkohlungsstärke erreicht ist (von einer leichten Rußschicht bis zu einer tiefen, rissigen Kohleschicht), wird das Feuer mit Wasser gelöscht.
  3. Das Reinigen und Fertigstellen: Anschließend wird die verkohlte Oberfläche mit einer Bürste oder Wasser gereinigt, um lockeren Ruß zu entfernen. Je nach gewünschtem Erscheinungsbild und Schutzgrad kann das Holz anschließend geölt oder mit einem klaren Schutzlack versiegelt werden.

Warum ist Shou Sugi Ban so effektiv?

Durch das Verkohlen entstehen drei wesentliche Vorteile:

  • Natürlicher Witterungsschutz: Die verkohlte Schicht wird wasserabweisend. Pilze, Schimmel und schädliche Insekten finden keinen Nährboden mehr.
  • Feuerresistenz: Paradoxerweise macht das Vorbrennen das Holz schwerer entflammbar, da die brennbaren Harze und Zellulose bereits verbrannt sind und nur die verkohlte Schicht zurückbleibt.
  • Langlebigkeit: Fassaden aus Shou Sugi Ban können ohne weitere Behandlung 50 bis 80 Jahre halten, bei regelmäßiger Pflicht sogar über 100 Jahre.

Moderne Interpretation

In der zeitgenössischen Architektur und Innenarchitektur erlebt Shou Sugi Ban eine Renaissance. Es wird nicht mehr nur aus praktischen Gründen, sondern auch aus ästhetischen Motiven eingesetzt. Das Verfahren verleiht dem Holz eine atemberaubende, fast skulpturale Textur und eine tiefe, samtig-schwarze Farbe, die je nach Brenngrad von silbergrau bis zu anthrazit reicht.

Moderne Hersteller variieren die Technik oft, indem sie das Brennen mit Gasbrennern kontrollierter durchführen und das Holz anschließend bürsten, um die Maserung hervorzuheben. Es wird auch mit verschiedenen Holzarten wie Eiche, Esche oder Fichte experimentiert.

Nachhaltigkeit

Shou Sugi Ban ist eine äußerst nachhaltige Methode: Es kommen keine chemischen Konservierungsmittel zum Einsatz, und das Holz wird durch die Behandlung langlebiger, was Ressourcen schont. Das verwendete Holz ist oft von lokaler Herkunft und der Prozess selbst energiearm.

Fazit

Shou Sugi Ban ist mehr als nur eine handwerkliche Technik – es ist eine intelligente Symbiose aus Tradition, Funktionalität und Ästhetik. Es verbindet die jahrhundertealte Weisheit, Materialien durch Feuer zu veredeln, mit dem modernen Streben nach langlebigen, umweltfreundlichen und ausdrucksstarken Oberflächen. Ob als markante Fassade, als eindrucksvolle Innenwand oder als filigranes Möbelstück – Shou Sugi Ban verleiht dem Holz eine ganz eigene, zeitlose Seele.